Zone zwischen Mars und Jupiter, in der sich besonders viele Asteroiden befinden.
Der Asteroidengürtel zwischen den
Planeten
Mars und
Jupiter enthält viele Millionen
Asteroiden verschiedener Grössen sowie drei
Planetoiden (
Ceres,
Pallas,
Vesta).
Zusammen machen die Asteroiden des Asteroidengürtels kaum ein Drittel der Masse des
Erdmondes aus. Der Asteroidengürtel ist damit, verglichen mit dem viel massiveren
Kuiperguertel, sehr klein.
Früher glaubt man, es handle sich beim Asteroidengürtel um die Überreste eines einst existierenden Planeten. Heute ist jedoch klar, dass dies nicht der Fall sein kann: neben der Tatsache, dass die Masse des Gürtels viel zu klein ist, um einen Planeten zu bilden, bestehen rund 70% der Asteroiden des Gürtels aus chondritischem, primitivem Material - sie können nie Teil eines grösseren Körpers gewesen sein, ansonsten hätten sie ihren primitiven Charakter verloren. Dazu kommt, dass es keinen bekannten Mechanimus gibt, nach dem ein solcher Planet einfach "explodieren" könnte.
Vielmehr handelt es sich beim Asteroidengürtel um Überreste der
Akkretionsscheibe aus der Frühzeit des
Sonnensystems. In diesem Bereich konnte sich aufgrund der starken Gravitationskraft Jupiters nie ein Planet bilden. Hätte sich Jupiter weiter aussen gebildet, hätte sich die damals noch grössere Masse des Asteroidengürtels sehr wohl zu einem weiteren
terrestrischen Planeten zusammengefügt.