Kleinste Teilcheneinheit der Chemie.
Atome sind - für die Chemie unteilbar: daher ihr Name. "Atomos" bedeutet im Griechischen "das Unteilbare". Lange Zeit hielt man die Atome für die wahren
Elementarteilchen, bis gezeigt wurde, dass sie gespalten werden können - die dabei frei werdenden Energien werden heute in Atomkraftwerken und Atomwaffen eingesetzt.
Alle Atome besitzen einen
Atomkern, der von
Protonen und
Neutronen gebildet wird. Der Atomkern ist im Vergleich zum restlichen Atom sehr klein (der Atomkern verhält sich zum ganzen Atom wie ein Apfel zu einem Fussballstadion). Der Raum zwischen dem Atomkern und der
Atomhülle, in der sich die
Elektronen befinden, ist leer. Jeder Atomkern (ausser jener des Elements
Wasserstoff) enthält auch eine bestimmte Menge an Neutronen, die nötig sind, um die Ladung der Protonen voneinander abzuschirmen und zu verhindern, dass der Atomkern spontan zerfällt.
In den Atomhüllen spielt sich die ganze Chemie ab, die durch die Anzahl Elektronen definiert wird. Ein neutrales Atom hat in der Hülle gleich viele Elektronen wie Protonen im Atomkern. Die Anzahl der Protonen im Kern definiert das einzelne chemische
Element. Haben Atomkerne bei gleicher Protonenzahl verschiedene Neutronenzahlen, spricht man von verschiedenen
Isotopen eines Elements.