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Was bedeutet M/sin(i)?


Bei der Entdeckung von extrasolaren Planeten mit der Radialgeschwindigkeitsmethode kann nur eine minimale Masse angegeben werden (genannt M/sin(i. Die wahre Masse des betreffenden Planeten hängt von der Inklination i (= Neigung gegen die Sichtlinie) seiner Bahnebene ab. Je "senkrechter" die Bahnebene zur direkten Sichtlinie steht, desto mehr Masse muss der Planet haben, um das beobachtete Wackeln zu bewirken. Nehmen wir den äussersten bekannten Planeten des 55 Cancri Systems: Dieser hat M/sin(i) = 4.7 Jupitermassen, die Inklination des Systems beträgt vermutlich 25°.

Wenn die Inklination also z.B. 25° beträgt, dann wäre die wahre Masse des Planeten 4.7 Jupitermassen / sinus (25°) = 11.12 Jupitermassen.


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