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Wie entdeckt man Sterne?
Die Entdeckung von Sternen hängt natürlich vor allem davon ab, wie gut man "sehen" kann. Das heisst, je bessere Beobachtungsgeräte, desto besser sieht man, und desto mehr Sterne kann man erkennen oder entdecken. Von Auge kann man am Himmel etwa 5000 Sterne erkennen. Schon mit einem kleinen Feldstecher sind es schnell einige hunderttausend, mit einem grossen Teleskop viele Millionen. Man schätzt, dass es in unserer Galaxie etwa 200 Milliarden Sterne gibt, einige von ihnen können wir aber nicht sehen, weil sie entweder auf der anderen Seite der Galaxie sind, weil sie zu leuchtschwach sind oder weil sie von dunklen Gaswolken bedeckt werden.
Nun strahlen Sterne nicht nur Licht aus, sondern auch viele andere Arten von Strahlung, wie zum Beispiel Wärmestrahlung oder Röntgenstrahlung. Einige Sterne strahlen fast nur Wärmestrahlung (oder nur Röntgenstrahlung) ab, so dass man sie mit speziellen Teleskopen (die diese Arten von Strahlung entdecken können) beobachten muss - sonst sieht man sie gar nicht.
Dann schliesslich gibt es noch die Möglichkeit, ein Teleskop auf einen Satelliten zu stecken und sich die Bilder zur Erde zurück schicken zu lassen. Ein "Weltraumteleskop" wie das berühmte Hubble Teleskop kann noch viel mehr Sterne entdecken und beobachten, weil keine Störende Luftschicht zwischen dem Teleskop und dem Stern ist - diese kann nämlich das Bild "verwischen" und unscharf machen.
Aber eigentlich geht es in der Astronomie nicht so sehr darum, neue Sterne zu "entdecken": Es sind so viele, dass man ihnen unmöglich allen Namen geben kann und sie beschreiben kann. Deshalb versucht man meistens, etwas über die Sterne allgemein heraus zu finden: wieviele welcher Farbe gibt es, wie alt sind sie, wieviele von ihnen haben Planeten und so weiter.
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