Rotationsdauer und Umlaufzeit eines Mondes oder Planeten sind gleich gross.
Gebunde Rotation kennt man erst einmal von unserem
Erdmond: Er wendet uns immer die gleiche Seite zu. Er braucht also, um sich einmal um seine Achse zu drehen, genau gleich lang, wie er braucht, um sich einmal um die
Erde zu drehen.
Die Synchronisation der Rotation (das Verhältnis zwischen Rotationsdauer und Umlaufsdauer) des Erdmondes beträgt also 1. Er teilt dieses "Schicksal" mit den meisten anderen
Monden im
Sonnensystem.
Es gibt allerdings einige Spezialfälle: So weist
Merkur eine Synchronisation von 0.6667 auf, das heisst, er dreht sich in der Zeit, in der er sich einmal um die
Sonne bewegt, dreimal um sich selbst (vor der einzigen bisherigen Merkur-Raumsondenmission Mariner 10 wurde angenommen, dass Merkur ebenfalls eine Synchronisation von 1 aufweist).