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Redaktion


Wer sind die Macher von Planeten.ch?

Matthias Meier


Bynaus auf VulcanoIch habe Erdwissenschaften an der ETH Zürich studiert und dieses Studium im Frühling 2006 mit einer Diplomarbeit zu Edelgasen in Meteoriten abgeschlossen. Geboren wurde ich am 27. August 1980 in Genf, Schweiz. Mit 8 Jahren sind wir nach Hinwil im Zürcher Oberland gezogen, zwischen 1993 und 2000 habe ich die KZO Wetzikon besucht, bevor ich nach einem grün-braunen Zwischenspiel und einem Jahr Physik an der ETH zur den Erdwissenschaften gewechselt habe. Neben dem Weltraum und den Planeten interessiere ich mich für Raumfahrt, Technik und Politik. Ich schreibe regelmässig Texte zu Themen, die mich interessieren, vor allem auf meiner anderen Webseite Final-Frontier.ch.
Neben dem Hauptstudium habe ich den Ausbildungsgang zum didaktischen Ausweis besucht und könnte damit später als Geographie-Lehrer an Kantonsschulen arbeiten. Seit April 2007 arbeite ich an meiner Doktorarbeit (über präsolare Körner) an der ETH Zürich.
Neben der Arbeit an der ETH arbeite ich manchmal (jetzt, leider, nur noch selten) im Sauriermuseum Aathal und bin in der Pfadfinderabteilung Sirius (Wetzikon-Bäretswil) aktiv.

Kontakt: matthias dot meier at planeten dot ch.

Gerhard Hollaschke


Gerhard HollaschkeDer Weltraum war schon in recht jungen Jahren meine grosse Leidenschaft. Das ist mir geblieben. In meiner Biographie hat sich das auch niedergeschlagen. Geboren wurde ich 1964 in Heidelberg, Sitz des erfolgreichen Max-Planck-Instituts für Astronomie. Da versucht man auch schon mal ein Studium der Physik. Meinen Abschluss an der Universität Heidelberg habe ich allerdings in Politikwissenschaft und Soziologie gemacht.

Zur extrasolaren Planetenforschung habe ich 1995 mit dem SPIEGEL-Artikel über die Entdeckung des Planeten 51 Peg b gefunden. Der Nachweis extrasolarer Planeten ist natürlich eng mit der Frage nach extrasolarem Leben verbunden.
Diese neue Wissenschaft erzeugt daher zwangsläufig einen kritischen philosophischen Effekt. Wir wissen, dass unser Planetensystem nicht einzigartig ist. Damit ist ein weiterer Dekonstruktionsschritt für den Geozentrismus erreicht. Die Fortschritte in diesem Wissenschaftsbereich können mittelfristig einen spin-off für die zivilisatorische Entwicklung unserer irdischen Gesellschaften leisten.

Neben den physikalischen Daten extrasolarer Planeten liegt mein Schwerpunkt in diesem Bereich daher auch auf den historischen und gesellschaftlichen Wirkungen dieser fernen Lebenswelten.

Kontakt: gerhard dot hollaschke at planeten dot ch.

Michael Johne


Michael JohneET und Alf - was haben beide Fernsehstars gemeinsam? Nun, beide sind (hypothetische) Außerirdische und beide Fernsehstars waren die Lieblingsfiguren in meinen damaligen jungen Kinderjahren gewesen. Doch nicht nur ET & Alf haben mich seit Kindertagen fasziniert, sondern auch die Frage nach mögliches Leben im All. Damals hat sich bei mir alles nur um UFOs & Außerirdische gedreht - in einer ähnlichen Weise ist es auch heute noch so...

m Herbst 1995 wurde dann die Existenz eines Exoplaneten um 51 Pegasi bekannt gegeben. Von diesem Zeitpunkt veränderte sich ein wesentliches Teil über die Ansichten von Leben im All in der Astronomie. Das Jahr 1995 und die darauf folgenden Jahre waren auch die wesentlichsten Jahre gewesen, die mir ein weiteres, neues Themengebiet öffneten, das mich aufgrund der Frage nach möglichen Leben im All faszinierte und dem es galt, erforscht zu werden. In dieser Zeit sammelte ich alle möglichen Textbeiträge aus diversen monatlichen Astronomie-Zeitschriften, die ich nur in die Finger kriegen konnte und schrieb mir sämtliche astronomische Daten über entdeckte Exoplaneten aufs Papier, um mir darauf selbst ein paar Skizzen & Darstellungen zu zeichnen. Das war der eigentliche Beginn meiner Faszination zu fremden Planeten im Weltall.

Bei all den gewonnenen Informationen über die Exoplaneten passiert es schon, dass Infos über einen Exoplaneten verloren gehen oder dass ein Exoplanet anhand seiner Namensbezeichnung oder seiner faktischen Informationen mit einen anderen Exoplaneten verwechselt wird. Um solchen Fehlern und Missgeschicken vorzubeugen, muss ein individuelles System erstellt werden, dass all diese Informationen sammelt, verwaltet und auswertet. Ich für meinen Teil habe so ein System entwickelt, ein einfaches Programm namens EXO-DB2. EXO-DB2 ist eine Datenbank zum Verwalten entdeckter Exoplaneten für die Betriebssysteme MS-DOS und Windows. Mit diesem Programm lassen sich Informationen über extrasolare Planeten verwalten. Zudem stehen auch einige grafische Module zur Verfügung (z. B. Sternkarte, Orbit-Abbild, Masse-Vergleich, Diagramme etc.), mit denen sich die faktischen Informationen visuell darstellen lassen.

Um zum Schluss noch ein paar biographische Informationen über mich: Mein Name ist Michael Johne und geboren bin ich am 15. Jan 1983 in Radebeul (Sachsen). Nachdem ich während meiner Jugendzeit in Aschersleben (Harz) wohnte, lebe ich nun seit einigen Jahren in Bremen. Ursprünglich hatte ich einmal vorgehabt, nach dem ersten Abitur Astronomie zu studieren. Aus schulischen Gründen habe ich das Abitur abgebrochen, die Bundeswehr zwischendurch besucht und u. a. als Verkäufer in einem Baumarkt gearbeitet. Derzeit beende ich eine 1-jährige, schulische Fachoberschule in Fachrichtung Informatik. Nach der Fachoberschule absolviere ich ein Studium in der Fakultät Informatik.

Kontakt: michael-johne at planeten dot ch, michael-johne at gmx dot de

Nico Schmidt


Nico SchmidtWährend viele bereits in Kindertagen hinauf zum Sternenhimmel schauen, bin ich ein wenig später zur Astronomie gekommen. Gerne erinnere ich mich an die ersten Unterrichtsstunden des Wahlpflichtfaches Astronomie zurück. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass mich diese Naturwissenschaft schneller als gedacht so begeistern wird. Eine der ersten Aufgaben bestand darin, Sternbilder mit ihren Hauptsternen auswendig zu lernen. Ich dachte nur, dass es nicht zu schaffen sei, doch im folgenden ersten Test wollte ich mir sogar noch Zusatzpunkte holen, in dem ich mehr als gefordert Sternbilder und Sternnamen auflistete. Wenig später sollten wir über einen bestimmten Zeitraum den Lauf des Mondes in der Abenddämmung verfolgen und auf ein Blatt Papier einzeichnen. Zur Abgabe der Hausarbeit fragte ich den Lehrer, was das für ein heller Stern bei dem Mond sei - ich hatte den Planeten Venus entdeckt. Stolz war ich, als ich in den Herbstferien sogar den Telementor der Schule ausleihen durfte und meine erste Sonnenfinsternis beobachtete. Bald folgte ein weißes Kaufhausteleskop, mit dem ich im Winter Nacht für Nacht am Fenster stand und den Mond erkundete. Und danach lag ein 114 mm-Newton unter dem Weihnachtsbaum: mein erstes richtiges Teleskop. All das liegt jetzt mehr als zehn Jahre zurück, doch ich denke heute noch daran, wie dankbar ich meinen Astronomielehrer bin, der mich mit der Astronomie in Berührung gebracht hat. Seitdem ist es für mich das faszinierendste Hobby überhaupt.

Zwischenzeitlich legte ich eine Pause ein, doch mit dem Merkurtransit und der Sonnenfinsternis im Mai 2003 war mein Interesse wieder da - mehr als zuvor. Ich schaute jetzt jede Woche "Alpha Centauri" und kaufte mir das bekannte Lidlscope, dem dann ein 8-Zöller folgte. Mit dem Internet erkannte ich schließlich das ganze Ausmaß; es war jetzt so viel mehr möglich. Während dieser Zeit beschäftigte ich mich am liebsten mit Quasaren, unbemannter Raumfahrt und der unvorstellbaren Welt der Quanten, und so langsam wurden die Sterne meine Lieblingsobjekte. Seither erscheinen mir die Sterne, wenn ich zum gestirnten Firmament blicke, nicht mehr als bloße Lichtpunkte, sondern als unvorstellbar große, interessante Welten. Wir kennen ihre Durchmesser, Massen, ihre Entwicklungsphasen und sehen wie Weißen Zwerge exlodieren. Das erstaunlichste daran ist für mich die Tatsache, dass wir alles Wissen der stellaren Astrophysik aus dem Sternenlicht ablesen können. Astronomen beobachten die seltsamsten Sterne, entdecken immer neue Phänome und schauen extrasolaren Planeten zu. So bin ich wohl zu planeten.ch gekommen. Außerdem bin ich seit über einem Jahr Kolumnist für die Zeitschrift interstellarum, in der ich die Rubrik "Astronomie mit dem Fernglas" betreue. Und darüber hinaus bin ich Mitglied des KBA, einer Gruppe von Sternfreunden aus dem Großraum Köln/Bonn.

Kontakt: schmidt dot nico at gmx dot net


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