Magnetisch aktive Zonen auf der Sonne.
Ein Sonnenfleck ist eine Stelle auf der Sonne, die durch parallelisierte Magnetfelder gekühlt wird (statt 5700 ist sie "nur" noch etwa 4000
Kelvin heiss) und die deshalb "dunkel" erscheint. Sonnenflecken können riesige Durchmesser (wesentlich grösser als die
Erde oder gar
Jupiter) erreichen und "schwimmen" auf der Oberfläche der Sonne mit, sie machen also die Rotation der Sonne mit. Mit Hilfe dieser Flecken konnte bereits im Spätmittelalter die Rotation der Sonne nachgewiesen werden.
Sonnenflecken sind oft die Ausgangspunkt von Sonnen-Flares und Massenauswürfen. Ihre Anzahl nimmt im Verlauf des Sonnenzyklus erst zu und fällt danach wieder ab. Im "Sonnenminium" kann die Sonne auch mal ganz fleckenfrei sein.